Erweiterung der Backup-Lösung mit Veeam und Wasabi-Cloud-Speicher

Ausgangslage:

Es gab bereits eine recht gute Backupstrategie bestehend aus einem dedizierten Backupserver, einem Tape-Loader und zusätzlich einem NAS für die Langzeitsicherung.
Dieses Konzept wollte man erweitern. Die erste Überlegung ging in Richtung AWS S3 Speicher, der jedoch mit geschätzen 200€ zu Buche schlug. Somit brachte ich Wasabi ins Spiel. Die Umgebung war innerhalb von 20 Minuten eingerichtet und der erste Monat war ein überzeugender, kostenfreier Testmonat – ohne Begrenzung der Kapazität!

Realisierung und Mehrwert:

In dem kürzlich abgeschlossenen Projekt wurde die bestehende Backup-Lösung mit Veeam um den Cloud-Speicheranbieter Wasabi erweitert. Dabei wurden rund 9 TB an Daten erfolgreich auf das eingebundene Wasabi Repository übertragen.



Die Integration in Veeam war schnell erledigt, bietet eine weitere Sicherheit dank der Immutability-Funktion, die das Backup vor Ransomware-Angriffen schützt.
Der Zugriff auf die Daten ist ebenfalls über einen Explorer möglich, um Backupdateien einfach und ohne Veeam Oberfläche herunterladen zu können.

Ein weiterer großer Vorteil der Lösung liegt in der flexiblen Preisgestaltung:

Statt an feste Kosten gebunden zu sein, erfolgt die Abrechnung nach Terrabyte und monatlich basierend auf dem tatsächlich genutzten Speicherplatz.
Dies macht die Lösung besonders attraktiv für Unternehmen, die kosteneffiziente, schnelle und sichere Speichermöglichkeiten benötigen – beispielsweise in Migrationsszenarien.In unserem Fall lag der monatliche Preis bei rund 1/4 der eingeplanten AWS Kosten.

Durch die Kombination von Veeam und Wasabi wurde nun eine noch zuverlässigere und zukunftssichere Backup-Strategie etabliert, die höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht wird und gleichzeitig Flexibilität im Speicherverbrauch bietet.

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